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Rede von Häuptling Seattle

Die folgende Rede richtete Häuptling Seattle im Jahre 1855 an den Präsidenten der Vereinigten Staaten.

Ein lesenswertes historisches Dokument mit erschütternder Aktualität, zeitloser Weisheit und tief berührender Wahrheit. Denn Seattles Worte sind wie die Sterne…

Meine Worte sind wie die Sterne

Der Himmel, der seit jeher Tränen des Mitleids auf mein Volk geweint hat, und der uns unwandelbar und ewig erscheint, kann sich ändern. Heute ist er klar. Morgen vielleicht ist er mit Wolken üderdeckt. Meine Worte sind wie die Sterne, die sich nie ändern.

Was immer Seattle sagt, der grosse Häuptling in Washington kann sich darauf verlassen, so sicher, wie er sich auf die Wiederkehr der Jahreszeiten verlassen kann.

Der grosse Häuptling in Washington sendet Nachricht, dass er unser Land zu kaufen wünscht. Er sendet uns auch Worte der Freundschaft und des guten Willens.

Das ist freundlich von ihm, denn wir wissen: er bedarf unserer Freundschaft und des guten Willens.

Das ist freundlich von ihm, denn wir wissen: er bedarf unserer Freundschaft nicht.

Aber wir werden sein Angebot bedenken, denn wir wissen: wenn wir nicht verkaufen, kommt vielleicht der weisse Mann mit Gewehren und nimmt sich unser Land.

Wie kann man den Himmel kaufen oder verkaufen, oder die Wärme der Erde? Diese Vorstellung ist uns fremd. Wenn wir die Frische der Luft und das Glitzern des Wassers nicht besitzen – wie könnt ihr sie von uns kaufen?

Wir werden unsere Entscheidung treffen.

Wir sind ein Teil der Erde

Jeder Teil dieser Erde ist meinem Volke heilig. Jede glitzernde Tannennadel, jeder sandige Strand, jeder Nebel in den dunklen Wäldern, jede Lichtung, jedes summende Insekt ist heilig in den Gedanken und Erfahrungen meines Volkes. Der Saft, der in den Bäumen steigt, trägt die Erinnerung des roten Mannes.

Die Toten der Weissen vergessen das Land ihrer Geburt wenn sie fortgehen, um unter den Sternen zu wandeln. Unsere Toten vergessen diese wunderbare Erde nie – denn sie ist des roten Mannes Mutter.

Wir sind ein Teil der Erde – und sie ist ein Teil von uns. Die duftenden Blumen sind unsere Schwestern, die Rehe, das Pferd, der grosse Adler – sie sind unsere Brüder. Die felsigen Höhen, die saftigen Wiesen, die Körperwärme der Ponys – und des Menschen – sie alle gehören zur gleichen Familie.

Wenn also der grosse Häuptling in Washington uns Nachricht sendet, dass er unser Land zu kaufen wünscht, so verlangt er viel von uns.

Bald werdet ihr das ganze Land überschwemmen

Der grosse Häuptling teilt uns mit, dass er uns einen Platz gibt, wo wir angenehm und für uns leben können. Er wird unser Vater sein und wir seine Kinder. Aber kann er das jemals sein?

Eurer Gott ist nicht unser Gott, Euer Gott liebt euer Volk und hasst meines. Er lässt euer Volk stärker werden Tag für Tag. Bald werdet ihr das ganze Land überschwemmen, wie Flüsse Schluchten hinabstürzen nach einem unerwarteten Regen. Mein Volk ist wie eine ebbende Gezeit, aber ohne Wiederkehr. Wie können wir da Brüder sein?

Wenn wir einen gemeinsamen himmlischen Vater haben, so muss er parteiisch sein, denn er kam zu seinen bleichgesichtigen Kindern. Wir haben ihn nie gesehen. Eure Gesetze wurden geschrieben auf steinerne Tafeln mit dem eisernen Finger eures Gottes, so dass ihr sie nicht vergessen konntet. Der rote Mann konnte sie weder erfassen geschweige denn behalten.

Unsere Religion ist die Überlieferung unserer Ahnen, die Träume unsere alten Männer, die ihnen in den feierlichen Stunden der Nacht vom Grossen Geheimnis, dem Grossen Geist, eingegeben werden, uns sie ist in die Herzen unseres Volkes geschrieben.

Nein, wir sind verschiedene Rassen. Unsere Kinder spielen nicht zusammen, und unsere Alten erzählen andere Geschichten.

Wir erfreuen uns an diesen Wäldern

Euer Gott ist euch gut gesonnen, und wir sind die Waisen.

Wir werden euer Angebot unser Land zu kaufen, bedenken. Dies wird nicht leicht sein, denn dieses Land ist uns heilig. Wir erfreuen uns an diesen Wäldern. Ich weiss nicht – unsere Art ist anders als die eure.

Glänzendes Wasser in Bächen und Flüssen

Glänzendes Wasser, das sich in Bächen und Flüssen bewegt, ist nicht nur Wasser, sondern das Blut unserer Vorfahren.

Wenn wir euch Land verkaufen, so müsst ihr wissen, dass es heilig ist, und dass jede flüchtige Spiegelung im klaren Wasser der Seen von Ereignissen und Überlieferungen aus dem Leben meines Volkes erzählt.

Das Murmeln des Wassers ist die Stimme meiner Vorväter und Vormütter.

Die Flüsse sind unsere Brüder

Die Flüsse sind unsere Brüder. Sie stillen unseren Durst. Die Flüsse tragen unsere Kanus und nähren unsere Kinder.

Wenn wir unser Land verkaufen, so müsst ihr euch daran erinnern und eure Kinder lehren:

Die Flüsse sind unsere Brüder – und eure. Und ihr müsst von nun an den Flüssen eure Güte geben, so wie jedem anderen Bruder auch.

Die roten Menschen zogen sich immer zurück vor dem eindringenden weissen Mann, so wie der Frühnebel in den Bergen vor der Morgensonne weicht. Aber die Asche unserer Väter und Mütter ist heilig, ihre Ruhestätten sind geweihter Boden, und so sind diese Hügel, diese Bäume, dieser Teil der Erde von uns geweiht.

Sein Hunger wird die Erde verschlingen

Wir wissen, dass der weisse Mann unsere Art nicht versteht. Ein Teil der Erde ist ihm gleich jedem anderen, denn er ist ein Fremder, der kommt in der Nacht und nimmt von der Erde, was immer er braucht.

Die Erde ist sein Bruder nicht, sondern Feind, und wenn er sie erobert hat, schreitet er weiter. Er lässt die Gräber seiner Väter zurück – und kümmert sich nicht. Seiner Väter Gräber und seiner Kinder Geburtsrecht sind vergessen.

Er behandelt seine Mutter, die Erde, und seinen Vater, den Himmel, wie Dinge zum Kaufen und Plündern, zum Verkaufen wie Schafe oder glänzende Perlen. Sein Hunger wird die Erde verschlingen und nichts zurücklassen als die Wüste.

Unsere Art ist anders

Ich weiss nicht – unsere Art ist anders als die eure. Der Anblick eurer Städte schmerzt die Augen des roten Mannes. Das Geklapper scheint unsere Ohren nur zu beleidigen.

Vielleicht, weil ich ein Wilder bin – und nicht verstehe.

Es gibt keine Stille in den Städten der Weissen. Keinen Ort, um das Entfalten der Blätter im Frühling zu hören oder das Summen der Insekten. Was gibt es schon im Leben, wenn man nicht den einsamen Schrei des Ziegenmelkervogels hören kann, oder das Gestreite der Frösche am Teich bei Nacht.

Ich bin ein roter Mann und verstehe euch nicht. Der Indianer mag das sanfte Geräusch des Windes, der über eine Teichhälfte streicht – und den Geruch des Windes, gereinigt vom Mittagsregen oder schwer vom Duft der Kiefern.

Die Luft ist kostbar für den roten Mann, denn alle Dinge teilen denselben Atem: das Tier, der Baum, der Mensch – sie alle teilen denselben Atem.

Der weisse Mann scheint die Luft, die er atmet, nicht zu bemerken. Wie ein Mensch, der seit vielen Tagen stirbt, ist er abgestumpft gegen den Gestank.

Aber wenn wir euch unser Land verkaufen, dürft ihr nicht vergessen, dass die Luft uns kostbar ist – dass die Luft ihren Geist teilt mit all dem Leben, das sie erhält.

Der Wind und die Tiere

Der Wind gab unseren Vätern und Müttern den ersten Atem und empfängt ihren letzten. Und er Wind muss auch unseren Kindern den Lebensgeist geben.

Und wenn wir euch unser Land verkaufen, so müsst ihr es als ein Besonderes und Geweihtes schätzen, als einen Ort, wo auch der weisse Mann spürt, dass der Wind süss duftet von den Wiesenblumen.

Das Ansinnen, unser Land zu kaufen, werden wir bedenken.

Und wenn wir uns entschliessen, anzunehmen, so nur unter einer Bedingung:

Der weisse Mann muss die Tiere des Landes behandeln wie seine Brüder.

Ich bin ein Wilder und verstehe es nicht anders. Ich habe tausende verrottende Büffel gesehen, vom weissen Mann zurückgelassen, erschossen aus einem vorüberfahrenden Zug.

Ich bin ein Wilder und kann nicht verstehen, wie das qualmende Eisenpferd wichtiger sein soll als ein Büffel, den wir nur töten, um am Leben zu bleiben.

Was die Erde befällt

Was wäre der Mensch ohne die Tiere? Wären alle Tiere fort, so stürbe der Mensch an grosser Einsamkeit des Geistes.

Was immer den Tieren geschieht, geschieht bald auch den Menschen. Alle Dinge sind miteinander verbunden. Was die Erde befällt, befällt auch die Söhne und Töchter der Erde.

Lehrt Eure Kinder, was wir unseren Kindern lehrten:

Die Erde ist unsere Mutter.

Was die Erde befällt, befällt auch die Söhne und Töchter der Erde. Wenn Menschen auf die Erde spucken, bespeien sie sich selbst.

Denn das wissen wir:

Die Erde gehört nicht den Menschen – der Mensch gehört zur Erde.

Das wissen wir.

Alles ist miteinander verbunden, wie das Blut, das eine Familie vereint.

Alles ist verbunden.

Was die Erde befällt, befällt auch die Söhne und Töchter der Erde. Der Mensch schuf nicht das Gewebe des Lebens, er ist darin nur eine Faser.

Was immer ihr dem Gewebe antut, das tut ihr euch selbst an.

Nein, Tag und Nacht können nicht zusammen leben.

Seele im Wind

Unsere Verstorbenen leben fort in den süssen Flüssen der Erde, kehren wieder mit des Frühlings leisem Schritt, und es ist ihre Seele im Wind, der die Oberfläche der Teiche kräuselt.

Aber mein Volk fragt

Das Ansinnen des weissen Mannes, unser Land zu kaufen, werden wir bedenken. Aber mein Volk fragt: was denn will der weisse Mann kaufen?

Wie kann man den Himmel oder die Wärme der Erde kaufen, oder die Schnelligkeit der Antilope? Wie können wir euch diese Dinge verkaufen, und wie könnt ihr sie kaufen?

Könnt ihr denn mit der Erde tun, was ihr wollt, nur weil der rote Mann ein Stück Papier unterzeichnet und es dem weissen Manne gibt?

Wenn wir nicht die Frische der Luft und das Glitzern des Wassers besitzen – wie könnt ihr sie von uns kaufen?

Könnt ihr Büffel zurückkaufen, wenn der letzte getotet ist?

Wir werden euer Angebot bedenken. Wir wissen: wenn wir nicht verkaufen, kommt wahrscheinlich der weisse Mann mit Waffen und nimmt sich unser Land.

Aber wir sind “Wilde”. Der weisse Mann, vorübergehend im Besitze der Macht, glaubt, er sei schon der Grosse Geist, dem die Erde gehört.

Wie kann ein Mensch seine Mutter besitzen?

Wir werden euer Angebot überdenken. Tag und Nacht können nicht zusammen leben. Wir werden euer Angebot bedenken, in das Reservat zu gehen. Wir werden abseits und in Frieden leben.

Es ist unwichtig, wo wir den Rest unserer Tage verbringen. Unsere Kinder sahen ihre Väter gedemütigt und besiegt. Unsere Kinder wurden beschämt. Nach Niederlagen verbringen sie ihre Tage müssig, vergiften ihre Körper mit süsser Speise und starkem Trunk.

Es ist unwichtig, wo wir den Rest unserer Tage verbringen. Es sind nicht mehr viele. Noch wenige Stunden, ein paar Winter, und kein Kind der grossen Stämme, die einst in diesem Lande lebten oder jetzt in kleinen Gruppen durch die Wälder streifen, wird mehr übrig sein, um an den Gräbern eines Volkes zu trauern, das einst so stark und voller Hoffnung war wie das eure.

Was soll ich trauern

Aber was soll ich trauern über den Untergang meines Volkes? Völker bestehen aus Menschen, nichts anderem. Menschen kommen und gehen, wie die Wellen im Meer.

Die Zeit eures Verfalls mag fern sein…aber sie wird kommen. Denn auch der weisse Mann, dessen Gott mit ihm wandelt und redet wie Freund zu Freund, kann dem gemeinsamen Schicksal nicht entgehen. Vielleicht sind wir am Ende doch alle Brüder. Wir werden sehen.

Eines wissen wir, dass der weisse Mann vielleicht eines Tages erst entdeckt: Schöpfer allen Lebens ist die alles umfassende, geheimnisvolle Macht.

Ihr denkt vielleicht, dass ihr sie besitzt, so wie ihr unser Land zu besitzen trachtet. Aber das könnt ihr nicht. Alles Leben ist Verkörperung dieser geheimnisvollen Kraft und die Erde zu verletzen heisst, diese Kraft zu verachten.

Auch die Weissen werden vergehen

Auch die Weissen werden vergehen, eher vielleicht als alle anderen Stämme. Fahret fort, euer Bett zu verseuchen, und eines Nachts werdet ihr im eigenen Abfall ersticken.

Aber in eurem Untergang werdet ihr hell strahlen, angefeuert von der Stärke des Gottes, der euch in dieses Land brachte und euch bestimmte, über dieses Land und den roten Menschen zu herrschen. Diese Bestimmung ist ein Rätsel.

Wenn die Büffel alle geschlachtet sind, die wilden Pferde gezähmt, die heimlichen Winkel des Waldes schwer vom Geruch vieler Menschen, und der Anblick reifer Hügel geschändet von redenden Drähten:

Wo ist das Dickicht? Fort!

Wo ist der Adler? Fort!

Und was bedeutet es, Abschied zu nehmen vom schnellen Pony und der Jagd: das Ende des Lebens – und den Beginn des Überlebens.

Vielleicht könnten wir es verstehen

Euer Gott gebot euch Herrschaft über die Tiere, die Wälder und den roten Menschen aus einem besonderen Grund. Doch, dieser Grund ist uns ein Rätsel.

Vielleicht könnten wir es verstehen, wenn wir wüssten, wovon der weisse Mann träumt – welche Hoffnungen er seinen Kindern an langen Windterabenden schildert, und welche Visionen er in ihre Vorstellungen brennt, so dass sie sich nach einem Morgen sehnen.

Aber wir sind Wilde. Die Träume des weissen Mannes sind uns verborgen. Und weil sie uns verborgen sind, werden wir unsere eigenen Wege gehen.

Denn vor Allem schätzen wir das Recht eines jeden Menschen, so zu leben, wie er selber es wünscht, gleich, wie verschieden von seinen Brüdern er ist.

Da ist nicht viel, was uns verbindet.

Wir werden euer Angebot bedenken. Wenn wir zustimmen, so nur, um das Reservat zu sichern, das ihr uns versprochen habt. Dort vielleicht können wir unsere kurzen Tage auf unsere Weise verbringen.

Wenn der letzte Indianer verschwunden ist

Wenn der letzte Indianer verschwunden ist, wenn die Erinnerung an mein Volk nur noch eine Legende beim weissen Mann sein wird, werden diese Ufer voll sein von den unsichtbaren Verstorbenen meines Volkes.

Wenn die Kinder eurer Kinder sich allein glauben auf dem Feld, im Geschäft, auf dem Highway, oder in der Stille der weglosen Wälder – werden sie nicht allein sein.

Nachts, wenn die Strassen eurer Städte und Dörfer still sind und ihr sie verlassen glaubt, werden sich in ihnen die zurückgekehrten Scharen derer drängen, die einst dieses schöne Land bewohnten und liebten.

Der weisse Mann wird nie allein sein.

Der weisse Mann soll mein Volk mit Gerechtigkeit und Ehrlichkeit behandeln, denn die Toten sind nicht ohne Macht…

Sagte ich – die Toten?

Es gibt keinen Tod – nur einen Wechsel der Welten.

Selbst der weisse Mann kann dem gemeinsamen Schicksal nicht entgehen. Vielleicht sind wir am Ende doch Brüder – wir werden sehen …

(Der Stamm von Häuptling Seattle, die Duwamish, ist ausgestorben…)

Tags:Häuptling, Indianer, Seattle

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Agnihotra

WIE MAN AGNIHOTRA DURCHFÜHRT

Jedermann und Frau kann Agnihotra ausführen. Tausende haben selbst erfahren, dass Agnihotra Stress reduziert, die Gedanken klarer werden, der allgemeine Gesundheitszustand sich verbessert.

Agnihotra braucht eine Reihe spezieller organischer Materialien:

Gefäß :

Die Pyramide: Pyr kommt aus dem Griechischen und bedeutet Feuer; mid heißt Mitte. Die Pyramide war also ursprünglich ein Gefäß für Feuer in der Mitte. Im Falle der Agnihotra Kupfer-Pyramide treten bestimmte Proportionen hinzu: vier Seiten (Kanten, Ecken) werden ergänzt durch drei abgestufte Flächen je Seite.

Agnihotra Pyramide

Für das Agnihotra ist eine Kupferpyramide in vorgeschriebener Grösse nötig. Die Grösse ist 14,5 cm x 14,5 cm oben, 5,25 cm x 5,25 cm unten und 6,5 cm hoch. Die Pyramiden Form des Behälters ist sehr wichtig. Pyramiden Kräfte sind bekannt dafür, dass sie elektromagnetische und kosmische Kräfte akkumulieren.

Vibratorische Effekte gewisser Metalle wie Kupfer oder Gold sind ebenfalls weitverbreitet bekannt. Wenn speziefische Substanzen in einer Kupferpyramide verbrannt werden mit speziefischen Mantras bei exakter Zeit des Sonnenaufgang/Sonnenuntergang, dann ist garantiert, dass ein spezieller Effekt resultiert.

Kupfer steht im periodischen System der Elemente in der Mitte. In der Astrologie/Alchemie wird Kupfer dem Planeten Venus zugeordnet. Sein Atom zeigt strukturell Analogien zur Pyramidenform, so daß eine (harmonische) Resonanz zwischen makrokosmischer und mikrokosmischer Struktur besteht. Diese Resonanz verstärkt die (physikalisch meßbaren) Schwingungseffekte während der Feuer-Zeremonie. Schließlich steht Kupfer als Essenz des Mineralreiches, welches das nächste, das Pflanzenreich, nährt:

DIE BESTANDTEILE AUS DEM PFLANZENREICH

„Die Pflanzen kommen entwicklungsgeschichtlich aus dem Meer und haben in Millionen von Jahren den ganzen Planeten erobert. Sie haben sogar die Zusammensetzung der Erdatmosphäre so geändert, daß wir Menschen hier leben können.  Alle Beigaben im Agnihotra haben im Kern eine starke medizinale Eigenschaft.

Reis:

Agnihotra Opfer-Reis-Schale

Für Agnihotra sollten nur ganze Körner Reis, wenn möglich unpolierter oder brauner Vollkornreis, verwendet werden. Wenn die Reiskörner zerbrochen sind, bleibt vielleicht die chemische Analyse dieselbe – aber die feinenergetische Struktur ist unterbrochen; aus diesem Grunde besagt die alte Wissenschaft der Bioenergie, daß solche Reiskörner nicht für das heilende Agnihotra-Feuer benützt werden sollten.

Reis ist im Wesen eine solare Pflanze, im Wasser-Feuer geboren. Sie vereinigt diese Polaritäten in sich und nach der asiatischen Lehre von Yin und Yang ist Reis völlig ausgeglichen. Wohl auch aus diesem Grunde ist es in etlichen Ländern (u.a. in Italien) Brauch, Reis über Hochzeitspaare zu streuen. Der Reis repräsentiert auch die Frucht-Qualität, die Essenz des Pflanzenreichs. Ideal ist es, wenn man für Agnihotra, Naturreis verwendet, da dieser noch keimfähig ist.

DIE BESTANDTEILE AUS DEM TIERREICH

Ghee (gereinigtes Butterfett):

Agnihotra Ghee

Auch ausgelassene Butter (Ghee) wurde zur Entgiftung eingesetzt; im Rahmen des Ayurveda wird Ghee heute noch zu Heilzwecken verwandt. Mythologisch spielt Butter eine große Rolle: Da ist der Hindu-Kindgott „Gopala-Krishna” im Krabbel-Alter, der seiner Gott-Mutter trotz strengen Verbotes die frische Butter stiebitzt.

Und die Himmelsgöttin Nut, die als Kuh dargestellt und deren sternenübersäter Bauch für die alten Ägypter durch das Firmament symbolisiert wurde. Da ist die Rede von der Milchstrasse und die Sage, daß der Kosmos dadurch entstand, daß ein unachtsames Götterkind Milch verschüttete.

Und letztlich der vedische Mythos, daß im Kampf zwischen den polaren Mächten der Götter und Dämonen das „Milchmeer” (die Schöpfung) so lange gequirlt würde, bis dessen Essenz (Amrita) herausgearbeitet sei.

Das Ghee welches dem Feuer geopfert wird, reinigt die Atmosphäre und verbreitet eine angenehme Fragrance.

Die bösartigen, negativen Effekte der chemischen und giftigen Umweltgase in der Atmosphere werden aufgehoben, mit der Beigabe des reinen Kuhghees.

Laut den Veden ist Kuhghee die wichtigste und essentiellste Beigabe in der Ausführung von Agnihotra.

Kuhmilch ist eine Mischung aus 101 verschiedenen Substanzen.  In den Proteinen der Kuhmilch sind 19 Aminosäuren , im Butter 11 Fettsäuren, 6 Vitamine, 8 Enzyme, 25 Mineralien, 2 Zucker, 5 Phosphor Komponente,  14 Stickstoffhaltige Substanzen und vieles mehr.

Wenn man Agnihotra wie beschrieben ausführt, entwickeln sich 4 verschiedene bisher festgestellte Gase:   1. Ethylenoxid, 2. Propylenoxid, 3. Formaldehyd, 4. Butapropiolactone.

Unmittelbar nach der Beigabe des Ghees wird Acetylen produziert, die Energie der grossen Hitze, welche die verschmutzte Luft in der unmittelbaren Umgebung anzieht und reinigt. Agnihotra wirkt im Umkreis von ca. 1,5 km und 12 km nach oben.

Die Düfte welche beim Verbrennen des Ghees entstehen, haben die wunderschöne Kapazität, geistige Spannungen sowie Krankheiten zu lösen.

Ohne reinen Kuhghee kann man kein Agnihotra ausführen!

Getrockneter Kuhdung:

Agnihotra Kuhdung

Für das Agnihotra-Feuer wird getrockneter Kuhdung verwendet. Kuhdung ist ein Heilmittel. In allen alten Kulturen wird Kuhdung bei der Bekämpfung einer ganzen Reihe von Krankheiten verwendet, zum Beispiel bei den in Nord- und Südamerika lebenden Indianern, in Skandinavien, Asien, Afrika. In Büchern über europäische Volksmedizin finden sich viele Hinweise auf Kuhdung als Heilmittel.

Kuhdung von einer glücklichen, biologisch ernährten Mutterkuh eignet sich am besten für Agnihotra. Kuhdung enthält Menthol, Ammoniak, Phenol, Indol, Formalin und speziell die fähigkeit Phatogene zu eliminieren.

In Erdzonen mit Regenzeiten, wo der Kuhdung nicht ganz trocknen kann,  wird als Hilfe für die Entfachung des Feuers auch folgenden fünf Yagna Holzarten verwendet: Vata (Banyan Tree) – Ficus Bengalnensis, Audumbara – Ficus Glometra, Palaash – Butea Prondosa, Peepal – Ficus religiosa und Bel – Aegle mamelos. Fingerdicke trockene Zweige dieser medizinal Hölzer, werde zusammen mit dem Kuhdung verbrannt.

Von altersher wird Kuhdung z.b.in Indien auch als Baumaterial und Heilmittel eingesetzt, wegen seiner reinigenden antibakteriellen und desinfektionierenden Wirkung (Penicillin ähnliche). Seine Eigenschaft radioaktive Strahlungen zu reduzieren, fasziniert ebenfalls!

Im Kuhdung begegnen wir einer Mischform von Pflanzen- und Tierreich. Einerseits enthält er noch ursprüngliches Pflanzenmaterial, andererseits sind diesem Material Informationen aufgeprägt. In alten Büchern für Volksmedizin wird Kuhdung als eine Substanz mit entgiftender Wirkung beschrieben. In einfachen Medizin-Stationen in der sog. 3. Welt soll deswegen mit Wasser verdünnter Kuhdung auch heute noch zur Reinigung des Fußbodens benutzt werden.

WIE MAN DAS FEUER BEREITET:

Das Feuer wird ein paar Minuten vor der Agnihotra Zeit mit Kuh Dung vorbereitet, innerhalb des Pyramidenbehälters.

Gebrauchen Sie keine Feuerzeuge! Am besten geht es mit einer Kerze. Teile des getrockneten und mit Ghee bestrichenem Kuhdung werden auf dem Pyramidenbode so arrangiert, dass die Luft gut zirkulieren kann und eine gute Verbrennung möglich ist. Das Feuer sollte zum Zeitpunkt des Agnihotras voll entfacht sein.

Die Heiligkeit des Feuers ist der menschlichen Seele offenbar tief eingeprägt. Es gibt wohl kaum einen Kult auf der Erde, der nicht das Feuer in seiner Weise verehrt hätte.

Am lebendigsten scheint diese Tradition noch in den Hindu-Tempeln zu sein: täglich wird von den Brahmanen in den Pujas die sakrale Flamme entzündet.

Agnihotra Kuhdung Arrangement

Agnihotra:

Singen Sie genau zu Sonnenauf- bzw. Sonnenuntergang das erste Mantra und geben Sie dann die erste Portion Reis ins Feuer nach dem Wort Swaha.

Singen Sie dann das zweite Mantra und geben Sie die zweite Portion Reis ins Feuer nach dem Wort Swaha.

Versuchen Sie, bei jedem Agnihotra so viele Minuten als möglich ruhig beim Feuer zu verweilen, um den Frieden, die heilenden Schwingungen aufzunehmen. Leeren Sie ihren Geist und verweilen ruhig. Atmen Sie.

Wissenschaftliche Untersuchungen ergaben, dass ein höherer Wert und Intensität an Alpha Welle im Gehirn vorhanden sind, ein sehr gutes Zeichen.

Was man beim Praktizieren von Agnihotra über Mantren wissen sollte:

Schwingungen existieren überall. Wenn man es genauer betrachtet, besteht alles letztlich bloß aus Schwingungen. Wo es Schwingungen gibt, da gibt es auch Töne. Wenn wir diese Mantras singen, dann aktivieren die Laute, die wir aussprechen, spezielle Schwingungen, die dann eine bestimmte Atmosphäre schaffen oder bestimmte Wirkungen hervorrufen. So werden die gewünschten Resultate erzielt. Solche Schwingungen existieren für alles. So kann alles durch Mantras aktiviert, kontrolliert und verändert werden. Etymologisch gesehen bedeutet “Veden” Wissen. Die Veden setzen sich aus bestimmten Wortverbindungen zusammen, eben Mantras.

Die Veden geben dem Menschen eine Art Anleitung für ein glückliches Leben auf dem Planeten. Aus den Veden kennen wir Ayurveda, Yoga, Vasthu, Vedische Astrologie, Mantras usw.

Wenn Mantras in Verbindung mit HOMA-Feuer gesungen werden, dann werden die Schwingungen der Mantras in die Pyramide und Asche eingeschlossen. Daher wird die Asche noch wirkungsvoller und dient als Basis für medizinische Anwendungen.

„Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und Gott war das Wort ” (Johannes 1., Vers 1). Mit diesen Worten bezeugt die Bibel die ursprüngliche Macht des Klanges. Schon Alltagsworte erweisen sich mitunter als so mächtig, daß man deren Wirkung, einmal ausgesprochen, nicht mehr kontrollieren kann. Und häufig ist es die mit den Worten verbundene emotionale oder sonstige Energie, die diese unumkehrbare Wirkung entfaltet. So geht es beim Klang letztlich um Energie, die der Mensch vermittels des Wortes bzw. des Gesangs oder Musik bewußt gestalten und richten kann.

Im Falle von Agnihotra werden dazu Keimsilben und besonders Mantren benutzt. Mantras sind originale Wörter in Sanskrit, welche ganz spezielle Vibrationen erzeugen zum Wohle des Geistes und der Atmosphäre. Sanskrit ist die Muttersprache aller Sprachen, aber es ist niemandem seine Muttersprache. Alle Sprachen beinhalten Wörter aus dem Sanskrit. Jedoch kein einziges Wort von irgend einer Sprache ist im Sanskrit.

DIE BEIDEN KERN-MANTREN DES AGNIHOTRA

Bei Sonnenaufgang:

Sonnenaufgang Mantra Audio

SURYAYA SWAHA, SURYAYA IDAM NA MAMA, PRAJAPATAJE SWAHA, PRAJAPATAJE IDAM NA MAMA.

Im übertragenen Sinne bedeutet das: Ich rufe den Geist der Sonne und ich rufe den Geist des Alleinigen Gottes. Dahinter stelle ich mich gänzlich zurück. (O Gott, alles ist dein, nicht mein)

Bei Sonnenuntergang:

Sonnenuntergang Mantra Audio

AGNAYE SWAHA, AGNAYE IDAM NA MAMA, PRAJAPATAJE SWAHA, PRAJAPATAJE IDAM NA MAMA.

Im übertragenen Sinne bedeutet das:  O Gott, alles ist dein, nicht mein (Ich opfere die Gaben Agni, Surya oder Prajapati. Das gehört nun Agni, Surya oder Prajapati. Es ist nicht mehr meins)

Damit das Feuer als Agnihotra zur Wirkung kommt, muß eines dieser Mantren zum dazu passenden Zeitpunkt gesungen oder rezitiert werden, da sonst die erforderliche Integration und Fokussierung der oben beschriebenen Elemente nicht zustande kommt. Die Opfergabe Reis/Ghee wird je 1 x Mal nach dem Wort Swaha dem Feuer dargebracht.

Nachdem die Opferungen gemacht wurden, bitte das Feuer in der Pyramide nicht stören. Lassen Sie es von alleine ausgehen und abkühlen. Agnihotra zur exakten Zeit des Sonnenauf -und Sonnenuntergangs ausgeführt, aktiviert die Pyramide, welche anschliessend während des Tages konstant einen Strahl von Sonnenenergie anzieht. Das Gleiche geschieht abends, wo die Pyramide die Nacht über Lunare und andere Planetare Energien anzieht.

AGNIHOTRA IST DAS GRUNDLEGENDE YAJNYA (HOMA)

Agnihotra Flamme

Die Schicht der nutzbaren Atmosphäre, die unsere Erde umgibt, ist sehr dünn. Verschmutzung der Umwelt durch Autos, durch Industrieabgase, Verschmutzung des Wassers, Lärmbelastungen, Störungen des Meereslebens durch Versenkung nuklearer Abfälle in den Meeren, die Auswirkung von Radioaktivität auf den menschlichen Körper, das wahllose Abholzen von Wäldern der Rohstoffe wegen, das wahllose Bohren in die Tiefen der Erde, um Rohstoffe für die moderne Industrie zu bekommen, der wahllose Einsatz von Pestiziden, Insektiziden, chemischer Düngemittel, Spraydosen – all dies ruft schädliche Auswirkungen auf die Atmosphäre hervor.

Dies führt zu Belastungen unserer Psyche und zu häufigerem Auftreten von Krankheiten, von Nervosität und psychiatrischen Behandlungen.

Agnihotra ist ein Vorgang aus der Wissenschaft der Bioenergie, die durch die Veden gegeben wurde. Das Wort “Veden” bedeutet – wörtlich übersetzt – “Wissen” und leitet sich aus dem Sanskrit-Verb “vid” ab, was “wissen” bedeutet. Das Englische Wort “wit” (Verstand, Geisteskraft) hat dieselbe Wurzel. Die Veden stellen die ältesten Wortkombinationen dar, die dem Menschen bekannt sind.

Die Veden beschreiben Agnihotra auch als einen Vorgang der Desinfektion. Wenn es regelmäßig durchgeführt wird, schenkt Agnihotra sowohl der Atmosphäre als auch dem Durchführenden große Heilkräfte. Auf allen Kontinenten werden Naturheilmittel aus der Agnihotra-Asche hergestellt. Das ist der medizinische Aspekt der HOMA-Therapie.

Sonnenaufgang und Sonnenuntergang sind die Zeiten für Agnihotra. Sie können die Zeiten in manchen Kalendern finden, oder Sie können die nächste Wetterstation um Auskunft bitten. Oder hier selber berechnen lassen.

Die Agnihotraasche können sie in einem organischen Behälter sammeln. Agnihotra Asche kann man gebrauchen um Medizin für Mensch und Tier zu machen oder einfach um den Pflanzenboden zu düngen. In Süd Amerika wird die Asche auch Wunderasche genannt.

Ein grosses Feuer oder mehrere in der Gruppe verstärkt den Heilungseffekt und produziert eine grosse Quantität heilender Asche.

Ein Starterset sowie Artikel für vedische Feuertechniken mit Anleitung erhalten Sie im SHOP.

Videos mit Schritt um Schritt Demonstrationen finden Sie auf unserer Homepage.

Agnihotra heilt die Atmosphere. Beginne Agnihotra ab heute!

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